Monatsbudget-Vorlage: Einfach Ihr Geld planen

Die meisten Budgetvorlagen scheitern, weil sie vierzig Kategorien verlangen. Diese hat fünf Blöcke und passt auf eine Seite. Übertragen Sie die Struktur in ein Notizbuch, eine Tabelle oder einen Planer – das Format spielt weit weniger eine Rolle als das ehrliche Ausfüllen.

Autor: Sergey Kozyrev — wirtschaftswissenschaftlicher Hintergrund und Berufserfahrung mit Zahlungen und Finanzprozessen.

Zuletzt geprüft:

Nur allgemeine Informationen, keine individuelle Finanzberatung.

Die fünf Blöcke

Jedes funktionierende Monatsbudget besteht aus denselben fünf Blöcken in derselben Reihenfolge. Füllen Sie sie von oben nach unten aus; die letzte Zeile sagt Ihnen, ob der Monat aufgeht.

  • Einkommen — alles, was diesen Monat auf Ihrem Konto landet, mit Datum.
  • Fixkosten — Miete, Nebenkosten, Versicherungen, Kredite, Abos, mit Datum.
  • Alltagsausgaben — Lebensmittel, Fahrten, Haushalt, kleine Anschaffungen.
  • Rücklagen — monatliche Anteile für bekannte künftige Kosten: Autoinspektion, Urlaub, Geschenke.
  • Sparen — was übrig bleibt, idealerweise am Zahltag überwiesen statt am Monatsende.

Ein Beispiel

Nehmen wir ein Nettoeinkommen von 2.600 im Monat, ausgezahlt am 28. Die Fixkosten betragen 1.450: Miete 900 am 1., Nebenkosten 180 am 5., Versicherung 90 am 12., Telefon 40 am 15., Kredit 240 am 20. Für Alltagsausgaben sind 600 vorgesehen. Rücklagen nehmen 200 in Anspruch: 80 fürs Auto, 70 für Urlaub, 50 für Geschenke und Weihnachten.

Damit bleiben 350 zum Sparen — auf dem Papier ein guter Monat. Doch achten Sie auf die Termine: 1.210 gehen ab, bevor das Gehalt am 28. eintrifft. Ob dieser Monat entspannt verläuft, hängt vollständig vom Startsaldo ab.

Tragen Sie die Termine ein, nicht nur die Beträge

Eine Vorlage mit Beträgen zeigt, ob ein Monat leistbar ist. Eine Vorlage mit Terminen zeigt, ob er auch durchzuhalten ist. Schreiben Sie beim ersten Ausfüllen den Tag im Monat neben jede Fixkosten- und jede Einkommenszeile — das kostet einmalig zehn Minuten extra und bleibt dann für ein Jahr gültig.

Zeigt die zeitliche Reihenfolge einen Engpass mitten im Monat, ist die Lösung meist klein: Bitten Sie einen Anbieter, eine Lastschrift um eine Woche zu verschieben, oder halten Sie einen etwas größeren Puffer auf dem Girokonto.

Monat für Monat wiederverwenden

Rund 80 % der Vorlage sind jeden Monat identisch, kopieren Sie also die Version des Vormonats und ändern Sie nur, was sich bewegt hat. Die wiederkehrenden Zeilen — Miete, Gehalt, Abos — sollten einmal eingetragen und dann unverändert bleiben, bis sich wirklich etwas ändert.

Genau hier zahlt sich ein Planer aus: Wiederkehrende Posten wiederholen sich von selbst, und der laufende Kontostand aktualisiert sich, sobald Sie eine Zahl anpassen — die Vorlage wird so nicht zur monatlichen Abschreibübung.

Häufige Fragen

Wöchentliche oder monatliche Vorlage?
Nutzen Sie den Rhythmus Ihres Einkommens. Monatliches Gehalt bedeutet eine Monatsvorlage; Wochenlohn lässt sich weit einfacher in Wochen planen, mit monatlichen Rechnungen darauf verteilt.
Was ist mit unregelmäßigem Einkommen?
Planen Sie mit Ihrem niedrigsten jüngsten Monat und behandeln Sie alles darüber bei Eingang als eigene Zuteilungsentscheidung.
Wie detailliert sollten Alltagsausgaben sein?
Am Anfang genügt eine Zeile. Teilen Sie sie nur auf, wenn eine bestimmte Kategorie den Plan immer wieder sprengt.

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Eine Vorlage zeigt den Monat. Eine Vorschau zeigt die Tage darin.